If you can dream it, you can do it!

Ein junger Mann mit Down-Syndrom eröffnet sein eigenes Restaurant - mit 30 Angestellten: Tim's Place.
Für die Medien selbstverständlich eine kleine Sensation - einige der TV-Berichte kann man auf YouTube anschaun (Bericht 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 )

Auch in Deutschland wurde man schon darauf aufmerksam; so war z.B. ein Artikel in "Die Welt" (28. Juni 2012) über Tim's Place.

 

 Filmtipp Mai 2012: KIKA Schau in meine Welt

Besuch im Märchenzelt anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages 2012

Besuch im Märchenzelt anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages(Fotos: www.MartinBeck.de)

Die Hauptpersonen an diesem Tag seid Ihr: Kinder, Teenies, Jugendliche und Erwachsene mit Down-Syndrom und was Ihr der Welt, der Gesellschaft alles zu geben habt. Mag es vielleicht auch mal nach außen erscheinen, dass Ihr einen dicken und sturen Kopf habt, allzu bequem seid, vielleicht auch mal ruppig, etwas in Euch gekehrt oder auch gern provoziert und Grenzen testet. So ist es vor allem jedoch so, dass Eure Seele absolut rein ist, Ihr in keinem Menschen etwas Böses vermutet, absolut offenherzig freundlich und fröhlich die Welt erkundet. Ihr macht die Welt mit Eurem Wesen etwas bunter und lustiger, herzlicher und lebensbejahender. Und Eure Liebe, die Ihr verschenkt, scheint ohne Grenzen und unerschöpflich zu sein.

 

Zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März fordern Verbände
ethische Debatte über Pränataldiagnostik und mehr Aufklärung

Gemeinsame Erklärung richtet sich an den Deutschen Bundestag

Berlin. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe und Down-Syndrom-Organisationen aus ganz Deutschland fordern eine breite ethische Debatte u?ber neue pra?natale Testverfahren und mehr Aufkla?rung u?ber Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt. Sie haben heute, anla?sslich des Welt-Down-Syndrom-Tages am 21. Ma?rz, eine gemeinsame Erkla?rung an alle Mitglieder des Deutschen Bundestages gesandt und ihre Bedenken formuliert. Hintergrund ist ein neuartiger Bluttest der Firma LifeCodexx, der noch in diesem Jahr vermarktet werden soll, und mit dem Trisomie 21 mit 99-prozentiger Genauigkeit vor der Geburt festgestellt werden kann. 

Die Vereinten Nationen haben vor kurzem den 21. Ma?rz offiziell zum Welttag der Menschen mit Down-Syndrom ausgerufen. Menschen mit Trisomie 21, ihre Familien und Freunde, erhoffen sich davon mehr Aufmerksamkeit und die Anerkennung ihrer Wu?rde und Rechte. Doch die neusten Forschungsergebnisse und Testverfahren betreffen Menschen mit Down-Syndrom in besonderer Weise und ko?nnen ihr Lebensrecht in Frage stellen. 

Die meisten Eltern von Kindern mit Down-Syndrom werden schon heute mit vorwurfsvollen Bemerkungen konfrontiert: ob sie denn keine Pra?nataldiagnostik in Anspruch genommen ha?tten, es sei doch „nicht mehr no?tig, ein solches Kind zu bekommen“. Gegenwa?rtig leben etwa 50.000 Menschen mit Down-Syndrom in Deutschland. Nach vorgeburtlicher Diagnostik wie der mit Risiken behafteten Fruchtwasseruntersuchung werden bereits jetzt mehr als 90 Prozent der ungeborenen Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben. 

Dabei ko?nne ein Leben mit Down-Syndrom so glu?cklich und erfolgreich sein, wie jedes andere auch, heißt es in der gemeinsamen Erkla?rung der Verba?nde. Viele Menschen mit Trisomie 21 stehen mit beiden Beinen im Leben, haben Erfolg in Beruf, Sport oder Kultur: „Vieles im Leben gelingt ihnen, wenn sie die notwendige Unterstu?tzung erhalten.“ 

Den gesamten Text der Erkla?rung finden Sie hier und auf den Webseiten der beteiligten Verba?nde: Arbeitskreis Down-Syndrom – Bundes- weite Beratung und Information, Deutsches Down-Syndrom InfoCenter, Down-Syndrom Netzwerk Deutschland, KIDS Hamburg e.V., Kontakt- und Informationszentrum Down-Syndrom, Bundesvereinigung Lebenshilfe